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Ursachen Haarausfall ist bei beiden Geschlechtern durch erbliche und hormonelle Faktoren oder durch Altern bedingt. Auch Unfälle wie Verbrennungen, Hautkrankheiten oder Bestrahlungstherapie bei Tumorleiden können Ursache eines Haarverlustes sein. Behandlungsmöglichkeiten Eine annähernd naturgetreue Wiederherstellung der Haardichte an der vorderen Haaransatzlinie bzw. im Scheitelgebiet erreichen wir, indem wir Transplantationen von Eigenhaar des Hinterkopfes vornehmen: Die bestehenden Eigenhaare werden quasi umverteilt. Durch diese Art von Eingriff können Stirn-, Teil- und Wirbelglatzen korrigiert werden. Nach unserer Methode der mikrochirurgischen Follikeltransplantation können in einer Operationssitzung bis zu 1500 Transplantate (entspricht ca. 4500 Follikel) eingesetzt werden. Für ein optisch gutes Resultat (je nach der zu behandelnden Fläche und der gewünschten Haardichte) braucht man bis zu drei Operationen. Die meisten Patienten, welche nach unserer Methode behandelt werden, sind nach 1-2 Eingriffen mit der erreichten Haardichte bereits zufrieden. Haartransplantationen werden meistens ab dem 25. Altersjahr durchgeführt und bedürfen einer kompetenten ästhetisch-chirurgischen Beratung. Dabei wird die Beschaffenheit des Haarbodens, die Qualität (Farbe, Kaliber, Dichte) der bestehenden Haare und der Reifegrad der noch vorhandenen Haare im Haarausfallgebiet genauestens definiert. Die erhobenen Befunde werden dann mit der Haarsituation der nächsten Familienangehörigen und der Eltern verglichen. Auf diese Weise kann eine ungefähre Prognose der zu erwartenden Haarsituation der kommenden Jahre erstellt werden. Die zu behandelnde Fläche der Kopfhaut, die gewünschte Haardichte und die Spendenregion im Hinterkopf sind alles Faktoren, die das Resultat bestimmen. Somit ist es ersichtlich, dass eine Konsultation zur wiederherstellenden Haarchirurgie eine sehr eingehende Zusammenarbeit zwischen dem Patienten/der Patientin und dem Haarchirurgen verlangt. „Give me time, I’ll give you hairs.” Die moderne Haartransplantation setzt eine jahrelange Erfahrung in Mikrochirurgie und eine entsprechende klinische Spezialausbildung voraus. Deswegen gehört die Haar- transplantationschirurgie in die Hände eines dazu spezialisierten Arztes, der seinen Wissenstand durch regelmässigen Besuch von Kongressen und Fortbildungsanlässen auf neuestem Niveau hält. Wir empfehlen deshalb, dass der Patient seinen Chirurgen bittet, Fotos von früheren Resultaten zu zeigen. Besonders wichtig ist die Gestaltung der vorderen Haarlinie, welche gut sichtbar Auskunft über die Arbeitsqualität gibt. Die transplantierten Haare bleiben zuerst einige Monate in einer sogenannten Ruhephase weil sie zuerst Nerven- und Blutgefässverbindungen mit dem umliegendem Gewebe aufbauen müssen. Nach etwa vier Monaten fangen die Haare an zu wachsen. Das Resultat des einzelnen Eingriffes ist ungefähr nach einem halben Jahr zu sehen. |